"Denkwege" Ein Lesebuch

von Karl Jaspers

"Jaspers, das ist, zumal in der deutschen Philosophie, der seltene Fall eines Denkers, der mit zunehmendem Alter immer weltoffener wurde und dadurch lernfähig blieb. Als Analytiker der existentiellen Grunderfahrungen, als Metaphysiker der offenen Horizonte, als Diagnostiker des gegenwärtigen Zeitalters und als Prognostiker möglicher Zukünft ist er modern, ohne dem Tag verfallen zu sein. Modern, so darf man vielleicht sagen, ist ein Denken, das die Wirklichkeit verstehen lehrt und das aus diesem Verstehen die Menschen verändert. Das aber war das Ziel seines Philosophierens." (aus dem Vorwort von Hans Saner, Ausgabe von 1983)

Zitate von Karl Jaspers:

Gleichgültigkeit ist die mildeste Form der Intoleranz.

Der menschliche Verstand ist in der Praxis nicht verläßlich, am wenigsten in größter Not.

Die Demokratie setzt die Vernunft im Volkes voraus, die sie erst hervorbringen soll.

Was nicht in die Masse dringt, ist unwirksam.

Ehe ist vielfach nur der Kontrakt, auf dessen Bruch die Unterhaltspflicht als Konventionalstrafe steht.

Der gesunde Menschenverstand ist blind sowohl für das äußerste Böse wie für das höchste Gute.

Die Hoffnungslosigkeit ist schon die vorweggenommene Niederlage.

Mitglieder

Unsere Profitcenter

 

WI-D
Wert-Impulse Österreich
GI-A
Mutbürger

 

Heute 15 Gestern 27 Woche 220 Monat 748 Insgesamt 393356

Aktuell sind 39 Gäste und keine Mitglieder online

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen